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War Arminius das Vorbild für Siegfried?


Ein Beitrag zum Hermannsjahr 2009 von Rolf Kosiek

Zum laufenden Jubiläumsjahr der Hermannsschlacht erschien bereits eine Reihe von Abhandlungen zu dieser Entscheidungsschlacht im Teutoburger Wald (siehe auch den Aufsatz des Autors, »2000 Jahre Hermannsschlacht«, in: DGG, 4/2008). Darin wurde unter anderem auch zutreffend festgestellt, daß der germanische Name des Siegers Arminius nicht überliefert sei. Es haben sich schon seit Adolf Giesebrecht 1837,1 also seit mehr als 170 Jahren, Wissenschaftler mit der Frage befaßt, wie der Cherusker genannt gewesen sein könnte. Sogar der Spiegel wies kürzlich auf die Vermutung hin,2 daß der Varus-Bezwinger Siegfried geheißen und er das Vorbild für den Helden der Nibelungen-Sage abgegeben haben könne. Es ist nebenbei interessant und bezeichnend, daß plötzlich dieses Magazin, nachdem es früher sehr abfällig über die wilden Barbaren in Germanien schrieb,3 nun in einer ›Titelgeschichte‹ auch seine Hochachtung vor dem germanischen »Heerführer«, »Machtpolitiker« und »Befreier Germaniens« ausdrückt.

Der Wiener Germanist und Volkskundler Otto Höfler, geboren am 10. Mai 1901 in Wien, hat 1961, aufbauend auf seinem Beitrag in der Festschrift für Franz Rolf Schröder von 1959, eine umfassende Monographie zur Namensfrage des Arminius vorgelegt.4 Der damalige Wiener Ordinarius machte darin mit einem umfangreichen wissenschaftlichen Apparat in Verbindung von philologischer und historischer Betrachtungsweise in hohem Maße wahrscheinlich, daß der von den Römern Arminius Genannte den germanischen Namen Siegfried trug und mit seinem am Ende tragischen Schicksal das Vorbild für den Helden der Nibelungensage bildete. Die wichtigsten der von Höfler angeführten und diskutierten Argumente seien im folgenden angegeben.

1. Der von den antiken Schriftstellern überlieferte Name Arminius kann als rein römischer Beiname, der dem Träger während seiner mehrjährigen Zeit im römischen Militär verliehen wurde, ohne jede Beziehung zu dem germanischen Namen gesichert gelten. Hermann ist eine unzutreffende nachmittelalterliche Bildung daraus, die auf den Gelehrten Aventinus (Johannes Thurmaier) am Anfang des 16. Jahrhunderts zurückgeht. Sie wurde von Martin Luther in seinem Namenbüchlein 1537 übernommen. Dadurch wurde dieser Name volkstümlich, wurde von Klopstock und Kleist in ihren Dramen benutzt und führte zum ›Hermannsdenkmal‹, dem »Hermann«, und zum ›Hermannsland‹. Nach antiken Quellen hieß Arminius’ Vater Sigimerus, sein Schwager Segimundus, dessen Vater Segestes, dessen Bruder Segimerus, dessen Sohn Segithankos. Die alten Belege von Personennamen mit Sig oder Segi sind in der Zeit des Arminius auffallend einseitig auf die Cherusker konzentriert. Daß Arminius einem mit S- oder Sig- anlautenden germanischen Namen trug, bekommt von der Sippe wie vom Stamm her daher eine gewisse Wahrscheinlichkeit.

2. Der römische Schriftsteller Tacitus schreibt rund ein Jahrhundert nach der Hermannsschlacht bei seinem Bericht darüber in seinen Annalen,5 daß zu seiner Zeit noch von Arminius’ Tat im Volk in Germanien in Liedern gesungen werde. Darin wird nicht nur des Cheruskers wegen seiner großen Siege über Varus und Germanicus, sondern nach germanischer Denkweise vor allem auch seines tragischen Todes durch Meuchelmord von verwandter Hand gedacht worden sein. Dieser steht in großer Übereinstimmung mit den Schilderungen des Nibelungenliedes, in dem Siegfried auch keinen heroischen Heldentod erleidet, sondern von Freundeshand ermordet wird.

3. Im Namen der Cherusker steckt das Wort herut, der ›Hirsch‹. Höfler legt in seinem oben genannten Werk ausführlich die damit verbundene und darauf hinweisende tiefe historische und religionsgeschichtliche Bedeutung dieser Tatsache und den betreffenden Hintergrund dar. Außer einem unbedeutenden nordskandinavischen Stamm komme kein anderer germanischer Stamm als der der Cherusker für ein »Hirsch-Totem« in Frage. Auffällig ist andererseits die im Gegensatz zu allen anderen germanischen Helden in zahlreichen Stellen der mittelalterlichen Sagen und Lieder um Siegfried-Sigurd auftretende Hirschsymbolik. Das Hirschmotiv tritt aber nicht in geschlossener epischer Einheit oder logisch verknüpfter Folge, sondern merkwürdig vereinzelt auf, so daß an erblindete Motive zu denken ist, deren Ursprung lange vor der Entstehung der erhaltenen Siegfried-Dichtungen des Hochmittelalters liegt und deren Bedeutung inzwischen vergessen waren.
Als Beispiele führt Höfler unter anderen folgende Stellen an: Siegfried wird von einer Hindin gesäugt; er findet die Jungfrau auf dem Hindar-Fjäll, dem Hindin-Felsen; sein Nachkomme ist Sigurd-Hjort, das heißt Sigurd-Hirsch, wobei zu bemerken ist, daß der Beiname Hjort in der altnordischen Überlieferung nur noch ein anderes Mal vorkommt; Siegfrieds Tötung wird mit der Jagd auf ein edles Wild verglichen und ist in einigen Kultspielen als solche erhalten geblieben; Sigurd wird oft, außer ihm jedoch in der Edda nur noch ein anderer Held, preisend mit einem Hirsch verglichen, der sonst im germanischen Heldenlied oft das Symbol für Feigheit und für einen Fliehenden darstellt.

4. In allen Formen der überlieferten Siegfriedsage wird der wehrlose Held im Schlaf oder im Walde auf der Jagd heimtückisch ermordet. Als Motiv für den Mord schimmert überall, auch im Nibelungenlied in Hagens Worten nach der Ermordung, durch, daß Siegfried seinen Verwandten zu mächtig wurde, wie es Tacitus von Arminius berichtet. Höfler meint: »Es bleibt für immer merkwürdig, daß gerade dieser berühmte germanische Held im Gegensatz zu fast allen Heroengestalten der germanischen, aber auch der griechischen Sagen ein so passiv-harmloses Ende findet und trotzdem als der Allergrößte unter den Vorzeithelden gefeiert worden ist.«

5. In der germanischen Mythologie treten Lindwurm und Riesenschlange häufig auf. Sie gehören zu den uralten Bestandteilen und werden deswegen auch mit germanischen Worten benannt. Wenn dennoch das Fremdwort ›Drache‹ (vom lateinischen ›draco‹) in die alte germanische Volkssprache übernommen wurde, und zwar noch vor der zweiten Lautverschiebung ab 500 n. d. Ztw., dann wohl kaum aufgrund der römischen Drachensagen, sondern als die militärische Bezeichnung und Folge der überaus wichtigen Wirklichkeit des römischen Heerwesens. Dieses Wort nahm sowohl von den römischen Heerzeichen wie als Ausdruck für den beeindruckenden, in langer Schlange durch das Land marschierenden Heerwurm dann den mythischen Inhalt an und verdrängte die eigene Bezeichnung ›Lindwurm‹ für diesen Fall, so daß der Sieg über das römische Heer im Mythos in der Überwältigung des Drachen nachlebte und Siegfried zum Drachentöter wurde.
Dabei ist zu beachten, daß das zu Arminius’ Zeiten geltende römische Heerzeichen des Adlers in der Völkerwanderungszeit bei den römischen Truppen durch den Drachen ersetzt wurde, was sich dann auch in der Überlieferung der germanischen Sagen in den späteren Jahrhunderten niederschlug.

6. In der Edda wird Siegfried wiederholt als der »hunische« bezeichnet, ohne daß jedoch eine Verbindung zu den Hunnen und ihrem König Attila besteht. Darauf wies bereits Jacob Grimm hin, der 1835 in seiner Deutschen Mythologie6 Siegfried in Verbindung mit Arminius brachte. Die Edda nennt für Siegfried weder eine andere Stammeszugehörigkeit, noch bezeichnet sie einen anderen Helden jemals so. Die Herkunft aus Xanten im Nibelungenlied ist spätere Zugabe. Nach der Völsungasaga hat Sigurds Vater Sigmund über das Hunaland geherrscht, wie auch seine Ahnen Sigi und Völsung. Nach der Thidrekssaga liegt Hunaland um Susat. Das ist der alte Name für die Stadt Soest in Westfalen. Aus anderen Quellen konnten Plassmann7 und Müller8 zeigen, daß der Stamm der Engern in Ostwestfalen, dem alten Cheruskerland, als zweiten Namen die Bezeichnung ›Hunen‹ führte. Der Stammesname Hunen tritt zuletzt in der englischen Kirchengeschichte des Beda Venerabilis (gestorben 735) auf, wo als noch zu missionierende Stämme auf dem Festland nach den Friesen, Rugiern und Dänen sowie vor den alten Sachsen und den Brukterern die »Huni« genannt werden. Diese geographisch geordnete Aufzählung ist auch mit der Lage des »Hunalands« in Westfalen verträglich. Die seit den letzten drei Jahrzehnten veröffentlichten Forschungsergebnisse von Heinz Ritter-Schaumburg haben erwiesen, »die Nibelungen zogen nordwärts«,9 und den Ort der Nibelungensage mit Siegfried um Soest mit vielen Beweisen nahegelegt. Nach alledem kam Siegfried wie Arminius aus Westfalen, dem Cheruskerland. So ergibt sich auch hier eine fugenlose Übereinstimmung zwischen der Überlieferung aus Arminius’ Zeit und der Siegfriedsage im Nibelungenepos des Hochmittelalters.

7. Nach der Überlieferung in der Edda bezwang Sigurd den Fafnir auf der Gnitaheide. Das sollte bei Geltung der Entsprechungen zwischen Arminius und Siegfried ein Hinweis auf den Ort der Hermannsschlacht sein. Nun hat der isländische Abt Nikulas (Nicolaus) von Thevrá, der um 1150 durch Deutschland nach Rom reiste, die drei Wege vom Norden nach Mainz beschrieben. Der mittlere Weg, den er allerdings nicht nahm, führe von Verden über Minden und Paderborn nach Mainz. Dabei erwähnt er unter den geographischen und kirchlichen Mitteilungen über diese Route, »die Gnitaheide, wo Sigurd den Fafnir tötete«. Die ganze Stelle heißt in deutscher Übersetzung:10 »In Stade ist ein Bischofssitz an der Marienkirche, von dort sind zwei Tagesreisen bis Verden; von dort ist es nicht weit bis Nienburg, dann kommt Minden, dort ist ein Bischofssitz an der Peterskirche. Nun ändern sich die Mundarten. Dann ist es zwei Tagesreisen bis Paderborn, dort ist ein Bischofssitz an der Liboriuskirche, wo er begraben ist. Dann ist es vier Tagesreisen bis Mainz. Dort inmitten ist ein Dorf, welches Horus heißt, ein anderes Kiliander, eben dort ist die Gnitaheide, wo Sigurd den Fafnir tötete.«

Nun liegt ziemlich genau auf der Hälfte (»inmitten«) der Strecke von Stade bis Mainz wie von Minden nach Paderborn bei Schötmar, wenige Kilometer südöstlich von Herford, der Ort Knetterheide, zu dem ein ähnlich klingender in ganz Deutschland nicht vorkommt. Seine noch bis vor kurzem übliche plattdeutsche Form ›Gnidderhöi‹ stimmt mit der alten Überlieferung noch besser überein. Daß Ortbezeichnungen zu den in alten Sagen am genauesten überlieferten Angaben gehören, ist allgemein bekannt.

Auch für die beiden anderen genannten Orte Horus und Kiliander gibt es Entsprechungen: Nahe bei Schötmar liegt der Ort Hörentrup (früher Horentrup, von einem Eigennamen Horich), und Schötmar, das früher Kilian geheißen haben soll, besitzt die einzige Kilianskirche Lippes und feierte bis in die Neuzeit den Kiliansmarkt, den ›Kilian‹, als wichtigsten Markt in ganz Lippe.11 Allerdings wurde auch in einem Brief12 angeführt, daß in einem Inventar des Grafen Simon VI. zur Lippe von 1599 angegeben sei, daß ein Knetter Berndt in der betreffenden Gegend gewohnt habe, die Bezeichnung ›Knetterheide‹ also wohl von einem Personenamen stamme und nichts mit der eddischen ›Gnitaheide‹ zu tun habe, wie auch anderen nach Personennamen bezeichnete ›-heiden‹ in dieser Gegend.

8. Gerade diese Stelle bei Knetterheide mit der sumpfigen Werreniederung ist bereits früher schon von Militärhistorikern13 aufgrund rein topographisch-strategischer Überlegungen und der Entfernungsangaben der antiken Schriftsteller als die Stelle des ersten Überfalls Armins auf den römischen Heerzug oder das Lager des Varus beschrieben worden. Grabungen in Knetterheide14 scheinen das bestätigen zu können. In einem ausführlichen Anhang zu seinem oben genannten Buch geht Höfler auf den Schlachtort ein und findet eindrucksvolle Argumente für einen Kampf bei Knetterheide.

9. Am 17. Oktober des Jahres 1868 wurde am Galgenberg bei Hildesheim bei Aushebungen für einen Schießstand ein kostbarer Silberschatz aus der Römerzeit entdeckt. Er wurde gleich als das Tafelsilber des Varus gedeutet. Nach Inschriften auf den Geräten fehlte genau die Hälfte des Schatzes. Tacitus überlieferte, daß der römerfreundliche Segest und dessen Anhänger, als sie sich 15. n. d. Ztw. zu den Römern begaben, ihre Beutestücke aus der Hermannsschlacht mit nach Rom brachten. Nun liegt nahe, daß die beiden mächtigsten Cheruskerfürsten, Armin und Segest, sich nach dem Sieg über Varus die Beute, damit auch das Tafelsilber des Römers, teilten. Anscheinend ging die eine Hälfte dann nach Rom, und die andere blieb in Armins Geschlecht in Germanien. Wenige Stücke aus dem Hildesheimer Fund beweisen, daß der Schatz bis um 200 n. d. Ztw. in Gebrauch war. Die Art, die Lage und der Ort des Fundes an einem heiligen Berg lassen auf eine Opferung schließen, vielleicht, weil der Schatz als fluchbeladen galt und seinen Besitzern Unheil gebracht hatte. Der Meuchelmord an Armin blieb nicht die einzige Untat in Armins Sippe in der folgenden Zeit, wozu auch Rom wieder kräftig beisteuerte, so daß die Cherusker romfreundliche Fürsten annahmen, ihr Hochadel sich gegenseitig umbrachte, wobei der Schatz wohl jedes Mal seinen Besitzer wechselte. Ihr Stamm war bereits hundert Jahre später bedeutungslos geworden. Ähnliches wird nun vom Schatz der Nibelungen berichtet, der, mit einem Fluch beladen, eine wesentliche Ursache von der »Nibelungen Not« wurde und nach der älteren Thidrekssaga nicht in den Rhein versenkt, sondern unter der Erde vergraben wurde. Auch hier liegt eine kaum zufällige Entsprechung der Überlieferung zwischen Armin und Siegfried vor.

10. Die über Jahrtausende überkommenen Sagen um große Persönlichkeiten, nicht nur im germanischen Raum, haben in der Regel einen bestimmten historischen Bezug. Für den Siegfried der Sage fehlt außer Arminius ein solcher. Nur die Überwindung eines Drachen hätte nicht zur jahrhundertelangen Überlieferung und unsterblichem Ruhm geführt. Es wäre ebenfalls etwas völlig Unnormales, wenn von der bedeutenden Befreiungstat im Jahre 9 und der größten Schlacht in den Jahrhunderte währenden Kämpfen der Germanen gegen die Römer im Volk keine Überlieferung lebendig geblieben wäre. Wie die zahlreichen Sagen und Mythen um Theoderich, Gunther, Alboin, Chlodwig, Karl den Großen oder Widukind in die Volksdichtung eingingen und viele Generationen lang lebendig blieben, so wird auch das Schicksal des Arminius, der germanisch wohl Siegfried oder ähnlich hieß, in den nachfolgenden Jahrhunderten, wenn auch in zeitgemäßen Veränderungen und Ergänzungen, besungen und erzählt worden sein. In der Völsungasaga heißt es dazu mit Bezug auf Siegfried: »Und sein Name geht in allen Zungen vom Norden bis an das griechische Meer, und so wird es währen, solange die Welt steht.«15 Auch das spricht dafür, daß Arminius mit seinem germanischen Namen Siegfried hieß und in der Überlieferung das Vorbild für den Helden des Nibelungenliedes wurde.
Sogar der Spiegel griff bereits vor einiger Zeit dieses Problem auf16 und fragte, auch unter Anführung der Höflerschen Untersuchung: »Gab es einen echten Siegfried?« Auf mehreren Seiten ging er auf den »Verdacht« gegenwärtiger Germanisten und Historiker ein: »Der Sagenheld ist identisch mit Hermann dem Cherusker, der vor 2000 Jahren das militärische Ungeheuer Rom herausforderte.« Als Ergebnis heißt es dann am Ende: »Die Formel Siegfried gleich Hermann läßt sich mit vielen Parallelen und Querverweisen unterfüttern. Ein tiefer Brunnen aus Dichtung und Wahrheit tut sich da auf.«

Als erster »großer Deutscher« steht Siegfried-Arminius am Anfang der Geschichte unseres Volkes Er machte erst durch seine Tat dessen Entstehung und Werden möglich, und er sollte in diesem Erinnerungsjahr auch als solcher gewürdigt werden.

QUELLEN:
1 So Adolf Giesebrecht in: v. d. Hagen, Germania II, 1937; Ulrich von Motz, Siegfried-Armin. Dichtung und geschichtliche Wahrheit, Hohe Warte, Pähl, 1953, 21956.
2 Matthias Schulz, »Feldherr aus dem Sumpf«, in: Der Spiegel, Nr. 51, 2008, S. 126–137.
3 Z. B.: »Die Germanen – unsere barbarischen Vorfahren«, in: Der Spiegel, Nr. 44, 28. 10. 1996.
4 Otto Höfler, Siegfried, Arminius und die Symbolik, Carl Winter, Heidelberg 1961.
5 Cornelius Tacitus, Annalen II, 88.
6 Jakob Grimm, Deutsche Mythologie, Bernina, Wien–Leipzig 1939, S. 51.
7 Joseph Otto Plassmann, Hunen und Engern in Soest, 1938.
8 Werner Müller, Kreis und Kreuz, 1938.
9 Heinz Ritter-Schaumburg, Die Nibelungen zogen nordwärts, Wilhelm Goldmann, Sachbuch Nr. 1480, München 21984, S. 156–185; ders., Sigfrid ohne Tarnkappe, Herbig, München 1990; ders., Die Hermannsschlacht, Orion-Heimreiter, Kiel 1994.
10 Ulrich von Motz, Siegfried-Armin. Dichtung und geschichtliche Wahrheit, Hohe Warte, Pähl 21956, S. 16.
11 Ebenda, S. 18.
12 Brief von Dr. A. Leyden, Kaarst, vom 8. 5. 1971 an den Verfasser nach dessen Veröffentlichung »Armin hieß eigentlich Siegfried« in: Deutsche Wochenzeitung, 7. 5. 1971.
13 Wilhelm Haenichen, Wo siegten die Germanen im Teutoburger Wald?, 1933; Hans Delbrück, Geschichte der Kriegskunst, II, 31921.
14 Müller, aaO., (Anm. 7).
15 Zitiert von von Motz, aaO. (Anm. 10), S. 17.
16 Matthias Schulz, »Die Spur des Drachens«, in: Der Spiegel, Nr. 20, 24. 5. 2005, S. 148–159.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Redaktion von „Deutschland in Geschichte und Gegenwart“; entnommen „Deutschland in Geschichte in Gegenwart“, März/2009. Kontakt: info@grabert-verlag.de


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