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Rolf Stolz in Bielefeld: „Der deutsche Selbsthass muss aufhören“


Rolf Stolz in Bielefeld: „Der deutsche Selbsthass muss aufhören“

Am Mittwoch, den 9. Juni 2010, lud die Burschenschaft Normannia-Nibelungen zu Bielefeld zu einem Burschenschaftlichen Abend ein, der sich mit dem  Thema „Der deutsche Selbsthass – Wie schuldig ist die junge Generation?“ beschäftigte. Der Referent Rolf Stolz war Mitbegründer der Grünen, denen er auch heute noch als Mitglied angehört. In den 60er Jahren war Stolz an den bundesweit durchgeführten Studentenprotesten maßgeblich beteiligt. Das ehemalige SDS- und KPD/ML Mitglied machte in der jüngeren Vergangenheit vor allem mit starker Islamkritik, z.B. in seinem Buch „Die Mullahs am Rhein“ auf sich aufmerksam. Innerhalb der Grünen steht man seinen Positionen weitgehend ablehnend gegenüber.
In seinem einstündigen Vortrag in Bielefeld ging Stolz vor allem auf die oft propagierte deutsche Kollektivschuld ein und erläuterte in diesem Zusammenhang, wie heutzutage vor allem sogenannte Antideutsche umfassenden Einfluss auf die Identität der Deutschen ausüben.

„Eine deutsche Kollektivschuld gibt es nicht“

So sei seiner Meinung nach die Pauschalisierung der Deutschen als Tätervolk, ohne jegliche Differenzierung, die gleiche Methode, mit der etwa die Nationalsozialisten verschiedene Minderheiten in ihrer Gesamtheit denunziert hätten. Die junge Generation sei selbstverständlich an den Verbrechen der Nationalsozialisten unschuldig und auch von der Erlebnisgeneration habe sich eben nur ein kleiner Teil tatsächlich durch verbrecherische Handlungen schuldig gemacht. Trotzdem ergebe sich durch die deutsche Vergangenheit eine gewisse Verantwortung, die im Hinterkopf getragen werden müsse. 
Der Referent deutete daraufhin, dass die Bezeichnung eines Tätervolkes vor allem dann Gebrauch findet, wenn andere Staaten von einer solchen Betitelung profitieren. Das Volk, welches sich für ewig als Kollektiv schuldig gemacht hat, könne nämlich somit als leichtes zu jeglichen Zahlungen herangezogen und verpflichtet werden.

Antideutsche verschleiern eigentliche Ziele und arbeiten mit „bürgerlichen Kräften“ zusammen

Des Weiteren erörterte Herr Stolz die Bedeutung der vom Verfassungsschutz auf maximal 3000 geschätzten Antideutschen. Die Zahl sei zwar als äußerst gering zu betrachten, doch stelle sie insgemein nur die Speerspitze einer weit in die Gesellschaft reichenden Bewegung dar. Diese aus der extremen Linken stammende Personengruppe könne man zudem als „Neofaschisten“ bezeichnen. Dies begründete Stolz mit der nicht vorhandenen Akzeptanz von anderen Ansichten und einer allgemeinen Faschismus-Keule, die immer dann gezückt werde, sobald sich Differenzen zum eigenen festgefahrenen Weltbild ergeben würden. 
Als weiteres Merkmal von antideutschem Denken  könne man die oft propagierten Parolen, wie z.B. „Bomber Harris do it again“ von den diesjährigen Dresden Blockaden heranziehen. Die Verherrlichung von Gewalt und Verhöhnung von Tausenden zivilen Opfern diene ihnen als Mittel zur eigenen Positionierung. Eine große Errungenschaft dieser kleinen Personengruppe sei die zunehmende Zusammenarbeit mit bürgerlichen Kräften. So unterstützen die Bürgerlichen völlig blind von antideutschen Gruppen angestoßene Initiativen, vor allem den „Kampf gegen Rechts“, übersehen dabei aber die ablehnende Haltung gegenüber dem eigenen System und der Nation.
Laut Stolz handle es sich bei dem Kampf gegen den Faschismus um einen Schleier, der die eigentlichen Ziele  der verschiedenen antideutschen Gruppierungen verdecken solle. Eine Schande nennt er in diesem Zusammenhang auch den vollzogenen Missbrauch und die Inanspruchnahme verschiedenartiger Symbole, wie das Schwingen der israelischen Fahne auf Demonstrationen.

Genesung der nationalen Identität von Nöten

Die oft propagierte Kollektivschuld, sowie das „Hereintragen“ von antideutschen Positionen in die Mitte der Gesellschaft verhinderten letztlich die Ausbildung einer positiven deutschen Identität. Die steigende Ablehnung der eigenen Nation werde auch durch den Mechanismus der Politischen Korrektheit gefestigt, nach der jeder schnell als Faschist abgekanzelt werden könne. Der Vortrag schloss mit den Worten: „Eine Zukunft Deutschlands ist nur durch eine Gesundung der nationalen Identität gewährleistet“.

Quelle: BLAUE NARZISSE, 13.06.2010


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